Täuschungen — oder Enttäuschungen

Gestern Abend stand ein weiterer Workshop auf unserem Jahresprogramm. Das Thema waren TÄUSCHUNGEN. Wie wollen wir den Workshop vorbereiten? Täuschungen haben doch auch sehr schnell immer etwas mit Bildbearbeitung zu tun und wir wollten nicht gleich einen Photoshop-Kurs durchführen.

Haben wir uns also auf Täuschungen konzentriert bei denen es in erster Linie rein fotografisch möglich ist für leicht Verwirrungen zu sorgen.

Optische Täuschungen

schräge Gläser

Bild von Roger Giger

Optische Täuschungen kommen ohne jegliche Bildbearbeitung aus. So wurden im obigen Beispiel die Gläser auf eine Fläche geklebt und dann schräg positioniert. Wasser mit Lebensmittelfarbe gepimpt und dann die Kamera schräg auf dem Stativ aufgebaut. So kommt ein Bild direkt aus der Kamera das dem Kopf-Kino doch gleich mal Futter liefert.

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Bild von Charlie Schlegel

Glas hat in der Fotografie immer schon seinen festen Platz eingenommen. Nicht nur in unseren Linsen sondern eben auch als Objekt das es fotografisch festzuhalten gilt. So sind eben die Glaskugel gerade in einem Workshop zum Thema Täuschungen nicht wegzudenken. Als Hintergrund dient hier ein Lochblech aus dem Baumarkt. Wie sich nun dieses Lochblech in der Glaskugel optisch darstellt und die kleinen Löcher dem Betrachter nun ihre eigentliche Grösse vortäuschen wollen. Es braucht oft gar nicht viel Aufwand.

Erzwungene Perspektiven

http://www.grawsome.com/wp-content/uploads/2014/04/perspective8.jpg

Quelle: http://www.grawsome.com/wp-content/uploads/2014/04/perspective8.jpg

Bei erzwungenen Perspektiven steht der Fotograf zur rechten Zeit am rechten Ort. Natürlich lässt sich so ein Bild auch arrangieren. Am oberen Beispiel zu erkennen das der eigentliche Ball ja fehlt. Aber der Effekt für den Betrachter ist aussergewöhnlich.

Täuschungen mit PS

Wir haben auch das Thema der Täuschungen aufgenommen bei denen ein Einsatz von Photoshop unabdingbar ist. So z. B. beim Würfelzauber.

SONY DSC

Bild von Corinne Kaeslin

Hier werden 2 Bilder aus exakt gleichem, speziellem Winkel angefertigt und dann mittels Bildbearbeitung übereinander gelegt und entsprechende Stellen retuschiert. Das Ergebnis erinnert an diese endlosen Treppen die weder einen Anfang noch ein klares Ende zeigen.

So hoffen wir der Workshop war keine Ent-Täuschung und hat den Blick für etwas Neues eröffnet.

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