Fotostory – auf der Suche nach der Kreativität

„Ich mache ein Fotoprojekt…, einzigartig, verblüffend, noch nie dagewesen, so soll es werden…“ — aber der kleine Danbo sass nächtelang über seiner Kamera und grübelte. „…es muss mir doch was einfallen…“  

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Aber die zündende Idee blieb aus. Hatte er womöglich seine Kreativität verloren, er der aus allem spontan ein Fotoprojekt umzusetzen wusste. War er womöglich auf Grund seiner Genialität nun am Rande des Wahnsinns einen Schritt zu weit gegangen? Es war nicht zu glauben… nichts kam ihm in den Sinn. Was konnte er tun um seine Blockade zu lösen?

Am nächsten Morgen wollte sich Danbo Rat holen. Ganz früh machte er sich auf den Weg zu seinem Freund Nikoon mit dem er seit vielen Jahren die Leidenschaft für die Fotografie teilte und mit dem er schon viele Projekte umgesetzt hatte. „…er muss mir helfen meine Kreativität wieder zu finden“.

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Nikoon sass bei seinem morgendlichen Espresso und freute sich über Danbos unerwarteten Besuch.

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Aufgeregt erzählte Danbo seinem Freund über seine verlorene Kreativität. Nikoon hatte seinen Freund noch nie so aufgelöst gesehen, er erkannte ihn kaum wieder, bot ihm aber seine Hilfe an.

…und so machten sie sich gemeinsam auf die Suche. Wo konnte Danbos Kreativität nur geblieben sein. Sie suchten und suchten und suchten… „Danbo, wo hast du sie denn zuletzt gesehen? Die Kreativität kann doch nicht einfach verloren gehen…“ aber keine Spur zu finden.

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Danbo war verzweifelt.
War es das nun mit seiner Kreativität. Sollte er ein weiterer „untalentierter Hobby-Fotografen mit einer zu teuren Ausrüstung“ (Zitat M.S.) werden. Nein… sie musste da irgendwo noch sein. Er musste sie finden.

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„kann es sein dass Du Dich zu sehr unter Druck setzt, Danbo? Kreativität kannst du doch nicht erzwingen. Vielleicht musst du zuerst loslassen und einfach wieder den Spass und die Leidenschaft finden die Du früher hattest. Zuletzt hast du doch nur noch produziert…“ Hatte Nikoon damit womöglich Recht?

Danbo hatte lange nicht mehr aus Spass fotografiert. Seine letzten Projekte hatten immer ein Ziel… es musste noch besser , noch einzigartiger, noch ausgefallener werden. War auf Grund dessen vielleicht seine Kreativität auf der Strecke geblieben?

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„Danke, Nikoon. Du hast recht. Ich habe mich zwar weiterentwickelt, habe viel gelernt und viel ausprobiert. Aber warum… eigentlich nicht für mich, sondern mehr für andere. Dabei habe ich mich vergessen und nun muss ich meine Blockade besiegen. Danke, Du hast mir die Augen geöffnet“. Danbo war seinem Freund dankbar. Nikoon hatte ihm die Kreativität zwar nicht zurückgeben können, hatte ihm aber alleine durch seine Hilfe und sein Zuhören die Augen geöffnet.

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…und so machten sich die Beiden auf den Weg hinaus in die Nacht. Danbo war um die Erkenntnis reicher das ihn sein Freund nicht im Regen stehen lässt.

— Charlie

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