Blitzen in der Theorie — Teil 2

Nachdem im Februar im ersten Teil bereits das Blitzen im Vordergrund stand wurde nun im 2.Teil versucht auf die Fragen der Teilnehmer einzugehen.

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Die Hauptthemen lagen in der Verwendung von Stroboskop-Blitzen, den Einstellungen beim TTL Modus sowie dem entfesselten/drahtlosen Blitzen. Hast Du gewusst, dass sich im TTL-Modus die Verwendung der Belichtungsmessmethode auf die Blitzbelichtungsleistung auswirkt ?

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Auf die Verwendung von eingebauten Blitzgeräten haben wir uns bewusst nicht bezogen. Zum einen sind sie in der Regel zu schwach in ihrer Leistung und zum anderen sind sie zu nahe an der optischen Achse gelegen was zu flach ausgeleuchteten Bildern führt — und das wollen wir ja nicht erreichen, oder ?

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Der Vorteil von Blitzgeräten ist, das wir uns da Licht machen können wo wir Licht benötigen. Die Sonnen lässt sich schlecht verschieben und so ist der Einsatz von Blitzgeräten speziell da sinnvoll wo bereits Licht ist. Am meisten finden Blitzgeräte ihren Einsatz an einem schönen Sommertag mit viel Sonnenschein. Die Sonne steht hoch am Himmel und erzeugt dunkle, harte Schatten und Kontraste im Bild. Gerade bei Personen führt das oft zu Augen die in dunkeln Aughöhlen verschwinden und dem Betrachter nicht viel Freude bereiten. Da kommt nun eben der Blitz zum Einsatz — und erzeugt, gezielt eingesetzt, für die Aufhellung dieser dunkeln, düsteren Stellen im Gesicht und verleiht ihm die Freundlichkeit die das Wetter auch wieder spiegelt.

An Orten wo wir kein natürliches Licht haben, kann man sich den Blitz zu Hilfe nehmen um selbst Licht zu erzeugen. Nun haben wir unsere Sonne im Fotogepäck.

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Und nun kommt auch bereits der kreative Teil dazu… Solange ich den Blitz in der Nähe der optischen Achse zu meinem Sensor verwende und gerade nach vorne ausrichte werden die Objekte flach ausgeleuchtet. Wenn ich aber entfesselt blitzen und so meine „Sonne“ schräg, von oben, der Seite, von unten, von hinten, von… abfeuern kann, dann erzeuge ich auch Schatten und damit erzeuge ich auch Tiefe im Bild.

Also nehmt Euer Handbuch zur Kamera und zum Blitzgerät in die Hand und studiert es. Macht euch vertraut in der Handhabung und den unterschiedlichen Modi die euer Blitz unterstützt. Es lohnt sich 🙂

2 thoughts on “Blitzen in der Theorie — Teil 2”

  1. Marcel
    Marcel says:

    Hätte es nicht gedacht, habe was dazu gelernt :o)
    Super Vortrag besten Dank für Deine Arbeit.

    1. Charlie Schlegel says:

      Merci Marcel, das ist schön zu lesen das noch was Neues dabei war…und danke für den Dank 🙂
      Ich selbst habe durch die Recherchen doch auch das eine oder andere dazugelernt. So gesehen hat der Aufwand für die Vorbereitungen zu einem Workshop auch immer sein Gutes.

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